Seitensprünge
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Im Frühjahr 1993 war ich bei meinem Guzzihändler, weil mein Gespann eine Inspektion nötig hatte. Um mir die Wartezeit zu vertreiben hat er mir seine neuste Vorführmaschine zur Probefahrt gegeben. -Die Aprillia RS 125. |
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Das Ding hat mich total vom Hocker gehauen. Ich habe mir sofort eine Option auf das Moped geben lassen und konnte sie dann im August mit 480km auf dem Tacho günstig erwerben. Es ist ein wahnsinniges Gefühl, wenn du auf kurvigen Strecken allen Bigbikes das Hinterrad zeigen kannst, obwohl du nur 125ccm hast.
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Mai ´95 habe ich die 250er Aprillia gekauft. Da ich aber die schwarze Chesterfield haben wollte, die es in Deutschland nicht gab und dazu noch ohne Kat, wurde eine aus Italien importiert. Die war zwar stärker und schneller, kam aber im Kurvengeschlängel nicht an die 125er ran. Nach dem Verkauf der 125er haben mein Sohn und ich meine Frau überzeugt, dass die Mopeds die wir haben zu schade für versalzte Strassen im Frühjahr sind. Februar 1997 war dann ein Wintermotorrad angesagt. Und zwar eine XT MINIMALE. D.h. kein Anlasser, keine Amaturen, nur Fahrradtacho und Zündschlüssel. Und das alles mit TÜV.
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Die 250er musste dann der Quota weichen, sodass nur noch 1 "Seitensprung" im Hause ist. |
Die XT ist das Moped von Benjamin.
Eigentlich unser Wintermotorrad.
Sie ist völlig original, bis auf das fehlen sämtlicher Armaturen.
Sie hat als einziges Instrument nur einen Fahrradtacho.
Was beim TÜV immer leichte Schwierigkeiten macht, bzw. NUR von der Dekra so abgenommen wird.