Kiten

Also, was mich so am Kiten fasziniert, ist:

Du bist alleine in gottesfreier Natur und musst auf keinen acht geben.

Was dich fordert (der Wind) ist reine Natur und sonst nichts.

Dieser Wind , in Verbindung mit einem Lenkdrachen, ist natürlich viel unberechenbarer wie z.B. ein Motorrad, zumal bei meinen Lenkmatten  Zugkräfte zwischen 80 und 160 kg auftreten können. Mann fliegt den Kite immer voll konzentriert, denn die kleinste Unachtsamkeit kann den Absturz des Kites, oder den eigenen (ich fliege nur noch mit Helm) bedeuten.

Ich fliege 4-Leiner  Kites (Lenkmatten) Typ Buster.

Die 4-Leiner kann man alleine ohne Gewichte starten, auch im Wind wieder landen, sind schneller, man kann  mit weniger Kraft die Flugrichtung ändern und auch wieder rückwärts Starten wenn sie mal abgestürzt sind.

 

Ich habe eine 3er, 4er und eine 5,5 m²  Buster, je nach Windstärke wird die entsprechende Matte geflogen.

Die Buster  ist eine Anfängermatten die einfach zu fliegen ist und bei senkrechter Stellung sich neutral verhalten.

Mit den insgesamt 12 Matten die Benjamin und ich gemeinsam haben, decken wir eine Breite von 0,7bis zum 9,5m²  ab. 

D.h. sobald irgend ein Lüftchen geht, steht ein Kite in der Luft.

 

Und so kam ich zum Kiten ( wie die Jungfrau zum Kind).

Nachdem mich Benjamin im Herbst 2003 mit auf den Acker genommen hatte, um sein neues Hobby auch mal zu testen

(war mit einer 4m/2 Buster nach ca. 20 Min. so fix und alle, dass ich nicht mehr aufstehen konnte) und es hat mir irgendwie gefallen. Das es zu einer regelrechten Sucht werden kann, war mir damals noch nicht bewusst.

 Im Januar   2004 Habe ich mit Kiten begonnen.

Da  die 4 m² Matte mir zu heftig war, habe ich  ne 3er Buster gekauft.

 

 

Natürlich geht so was auch mit Ski und Snowboard, aber so weit bin ich noch nicht.

 

 

Hier habe ich noch 2 Videos zum Snowkiten:

 

 Video 1   (9mb)

  Video2  (5,3mb)

 


 

Ein Kite an sich ist ja in Ordnung, nur wenn der Guzzi-Adler drauf ist, kann man auch den Adler fliegen lassen.

So kam der erste Adler auf meinen Kite.

Erst habe ich Agustin gefragt, ob er mit einen Adler auf den Kite malen kann( er malt super und ist darin ein wahrer Künstler) DANKE.

Er gab mir den Tipp mit dem Wandprojektor, wie man das bei so einer Größe, am einfachsten macht.....

 

Der (Ostalb) Volker hat mir so ein Teil dann geliehen DANKE

Dann befestigt man den Kite auf einer ebenen Fläche und projektiert  das Bild, den Guzziadler, auf den Kite.

 

 

 

und dann im warmen Zimmer mit einem dickeren Edding ausgemalt.

 

 

 

 
 

Hier wieder ein paar Videos von meinem Sohn und seinem "Schwager":

 

Video 1   (6,9mb)

Video2   (5,6mb)

 


 

Anfang März wollte sich das Drachenforum in  "Les Hemnes" das ist bei Calais treffen. Da mussten Benjamin und ich natürlich auch hin.

Wir haben uns einen Buggy geliehen und das ganze Ausrüstung in einem Twingo verpackt.

 

Am Freitag haben wir dann ganz alleine für uns geübt.

Am Samstag sind wir dann nach les Hemnes gefahren wo sich das Drachenforum getroffen hat.

 


 

Natürlich musste dann so ein Buggy her, und das Ercole musste als Kite und Buggy - Fahrzeug umgebaut werden.

 

Am Ercole musste für die Transportbefestigung des Buggy nicht viel geändert werden, nur der Windmesser kam auf den Pseudoüberrollbügel  und die Halterung für den Windsack hinten an die Pritsche.

 

Für mit ohne Buggy wurde das Falcone - Gespann umgebaut.

 

 

Als erstes kam eine Transportkiste für die Kites drauf, eine Halterung für Windsack und Windmesser wurde auch angefertigt.

 

Der Balken auf der linken Seite des Windmessers zeigt an, wie viel  Beaufort (Windstärke) ist.

Die große Zahl ist der augenblickliche Wert in Km/h

darunter ist der maximale Wert,

und die unterste Zahl ist der Schnitt in Km/h

 

Die Falcone ist wesentlich schneller als das Ercole und ist daher für weitere Strecken (bis zum Nachbardorf und so) besser geeignet.

 

 

An Beiden Fahrzeugen kann ich meinen Gettoblaster anschließen, das ist sehr wichtig, denn ohne Muzik fliegt bei mir kein Kite (höchstens am Meer) 

 


 

Am 19.6. sind Benjamin und ich wieder nach les Hemnes gefahren.

Schon die Anfahrt war sehr aussagekräftig. 

Benny hat uns mit Kaffee versorgt und mir ging einfach alles zu langsam.

 

Allerdings  dieses Mal mit dem WoMo  und wir hatten unsere eigene Catering - Firma dabei.

Essen, trinken  und  die nötige Körperhygiene , waren somit gesichert.

Im Prinzip war es genau wie beim 1. Mal in les Hemnes nur jetzt mit dem eigenen Buggy, bei nicht so optimalen Verhältnissen 

 

 

Da bin ich dann mal richtig Buggy gefahren und Benny hat seine MTB -  Kenntnisse verbessert.  

Habe dort von Sand, im Mund, Nase und Augen alles mitgemacht, sogar das Krankenhaus von Calais habe ich kennen gelernt, weil ich mich am Kinn (trotz Integralhelm) nähen lassen wollte, aber als nach über 3 Stunden warten , die Blutung aufgehört hatte, habe ich auf´s nähen verzichtet.

 

 

Das Ercole, als Buggytransporter,  ist aber nur für die nähere Umgebung, so rund um´s Dorf geeignet. Für weitere Strecken baue ich mir gerade einen Hänger der zum Buggy und Guzzitransport geeignet ist.

 


 

So sah er früher aus

Und so sieht er jetzt aus.

Der Hänger wurde komplett auf die eingetragene Breite, mit 5mm starken Riffelblech , neu aufgebaut.

 

Ich hoffe, dass ich den Hänger so nur brauche, wenn ich meine Guzzis zum Umbauen wegbringe.

 

 

 

 

Beim Buggytransport wird die Auffahrschiene quer genommen,, weil die hintere Achse des Buggys breiter als der Hänger ist.

Einen Transport von Buggy und Moped (gleichzeitig) ist aus Platzgründen leider nicht möglich.

Jetzt fehlen noch die Kotflügel ,aber da der nicht umgebaute Hänger noch frischen TÜV bekommen hat, ist das nicht so eilig.

Bis zur kompletten Fertigstellung  wird wohl noch einige Zeit vergehen 

 


 

Jetzt kommen einige Bilder von Camille,


Er fliegt  frei nach dem Motto
nicht kleckern sondern klotzen  :-))

Der Roloplan hat eine Flügelspannweite von 5,20 und ist ca 7 Meter lang.
etwa 17 pm Segelfläche.Zu sehen im Juni auf Fanö in Dänemark.
Der große Kasten ist in der Lage einen Menschen von ca 100-120 Kilo zu
transportieren und hat schon bei Windstärke 6 das Hinterteil meines PKW
angelüpft.
 


 Die Standdrachenfliegerrei habe ich stark eingeschränkt da ich einen zweiten
Mann benötige. Seit mein Kumpel nach ein paar Bierchen zuviel beim Start im
Drachen geblieben ist,( Not-Absprung nach ca. 3 Metern Höhe) fehlt mir die 3
und 4 Hand.
 

Seit etwa 5 Jahren habe ich mich auf Lenkdrachen spezialisiert. Powerkiting
ist nicht soo mein Ding. Seit  einem Jahr mach ich mit ner Folie rum. Nun
keimt in mir der Gedanke Surfbrett und Folie zu verbinden.